Samstag, 27. Februar 2010
I. - Die Gesetzmäßige Ablösung
Die Krisen sind ein unvermeidlicher Begleiter der kapitalistischen Produktionsweise.
Man muss den Kapitalismus abschaffen.
Die Krise ist die Phase des Zyklus, in der der Widerspruch zwischen dem Wachstum der Produktionskapazitäten und dem realen Rückgang der zahlungsfähigen Nachfrage in stürmischer und verheerender Form zutage tritt.
Diese Phase des Zyklus ist gekennzeichnet durch Überproduktion von Waren, die keinen Absatz finden - durch jähen Preissturz - durch starken Mangel an Zahlungsmitteln und durch Börsenkrachs, die Massenbankrotte nach sich ziehen. Ferner durch schroffe Einschränkung der Produktion - schnell zunehmender Arbeitslosigkeit und rapides Sinken des Arbeitslohns.
Die Entwertung der Waren, die Arbeitslosigkeit, die direkte Vernichtung ganzer Unternehmen - das alles bedeutet riesenhafte Zerstörung von Produktivkräften der Gesellschaft.
Durch den Ruin und den Untergang vieler Unternehmen - durch die Zerstörung eines Teiles der Produktivkräfte, passt die Krise gewaltsam - aber nur auf eine ganz kurze Zeit - die Ausmaße der Produktion der zahlungsfähigen Nachfrage an.
Die Krisen sind immer nur momentane gewaltsame Lösungen der vorhandenen Widersprüche - gewaltsame Eruptionen, die das gestörte Gleichgewicht für den Augenblick wieder herstellen.
Wer die Viper nur am Schwanz packt, vergisst, dass das Gift im Kopf steckt.